Was ist seit letztem Jahr passiert?
Im Herbst 04 erschien die CD ‘ENDE DER NACHT’, die ’Freigabe’ (Release) wurde in Berlin an drei Abenden gefeiert (und gefilmt), die es finden wollten, fanden es, vielen gefiel, was sie hörten, und im Februar bekam die CD den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Meine Soloabende, auf denen ich zunächst alle Titel des neuen Werks gespielt habe, sind längst wieder offen für Neueres (und uraltes Fremdes). Die Konzerte mit Andreas Albrecht und Marco Ponce Kärgel, der kleinen 3er-Band, enthalten all die Lieder der CD, die allein so schwer zu spielen sind. Wir wollen im nächsten Jahr mehr unterwegs sein.
Im Mai waren Kristjane und ich zehn Tage in New York, es gab eine neue Freundschaft und zwei schöne Konzerte mit Judy Gorman und einen langen Gesprächsnachmittag mit Pete Seeger.
Im Sommer stand ich mit Richard Wester vor der Fernsehkamera, und im Herbst gab es 4 Tage Probe und 7 Auftritte mit dem ’Randy Newman Projekt’, das Richard und ich zusammen mit dem großen österreichischen Sänger George Nussbaumer ins Leben gerufen haben. 2 Stunden Newman-Lieder, auf deutsch, im Original und wortlos-improvisierend. Im März 06 geht es weiter damit.
Das ’Mittwochsfazit’ tritt so sporadisch auf wie seit 3 Jahren – die dritte CD ist im Sommer erschienen (mit einem Verkleidungs-Cover, für das Kristjane verantwortlich zeichnet) – aber große Dinge werfen ihre Schatten voraus, exakt auf den Juni 06 - sie haben mit dem Mittwochsfazit-Kühlschrank und den dort hausenden Lebensmitteln zu tun.
Diesen Seiten sind aktualisiert. Die größte Neuerung hier sind die Podcasts: Hörstücke und Gespräche zum Anhören am Computer oder Runterladen auf mp3-Spieler, für den mobilen Einsatz.
Mal sehen, wann aus diesen kleinen Sketchen die ersten Hörspiele geworden sind, mal sehn,wann die ersten Podcasts sich bei dem langen Manuskript bedienen, das jetzt bald fertig ist!
Ein Blick auf die alten Dinge:
Von dem, was ich fabriziert habe (und dem, was darüber geschrieben worden
ist), lagert hier ein gutes Drittel. Die Liedtexte sind von 1980 an ziemlich
vollständig gesammelt – bis zum November 05 auf dem neuesten Stand.
Hier im Archiv kann man auch ein paar der Manuskripte nachlesen, die einmal für den Rundfunk entstanden und dort gelaufen sind und die jetzt über den RSS-Feed in neuen Aufnahmen angehört werden können. Mit knappem Gruß zum Radio und seinen Machern, die es, Beteuerungen des Gegenteils auf den Lippen, so kläglich - und so satt auch - zu Schrott fahren.
Immer noch zum Archiv gehört, was ich zwischen '89 und jetzt 'im Osten' erlebt und gesammelt habe – genau zehn Jahre ist meine hier festgehaltene kleine Reise durch Thüringen mittlerweile her. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit einer Fortsetzung oder Replik. Und was es mich zu anderen Künstlern, denen ich mich verbunden fühle, getrieben hat zu sagen, bleibt hier auch gelagert. Das war manchmal privatsprachliche Stichpunktsammlung, manchmal gehobener Schulfunk, je nach Laune, Leistungsfähigkeit und Auftraggeber, und manchmal war es genau das, was ich dachte. Zur Beschreibung der eigenen Arbeit gibt es bei den ’Rezensionen’ Lob und Tadel ohne Ansehen der Person, Hauptsache, die Kritiken haben Substanz gehabt - außer ein paar, die nur blöd sind.
Wer erfahren will, wo ich herkomme: Bio-Skizzen sorgen für Information und Verwirrung. Wer mitkriegen will, was mich nebenbei beschäftigt: Dafür ist die Rubrik 'Pranger und Luftschaukel' gedacht - dort lasse ich mich, selten mal, über Freund & Feind, Scheisse & Klasse aus.
Kontaktadresse bei allen praktischen Anliegen sollte 'Scala‘ (Robert Weißenberger) sein oder die Elektropostanschrift mauren@snafu.de
Die Bestellungen haben jetzt ihr eigenes Formular. Telefonisch können sie über folgende Nummer geordert werden: 030-20235113.
Ein paar Links verbinden mit Freunden und Kollegen. Ich verdanke zu vielen etwas, um alle zu nennen. Hier weiterhin meine Verbeugung vor zwei großen alten Rundfunkleuten: Vera Miltner und Hilmar Bachor. Herzliche Grüsse an Robert und Bernd Weisbrod, und an Marion, die uns indirekt auf die Idee zu den Seiten gebracht hat.
Dies Archiv bleibt im Fluss. Wie er fließt - wie es gestaltet wird, ist Kristjane zu verdanken. Sie freut sich wie ich über Hallos und Hollas - und jetzt rein oder raus - es zieht!
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